Silja Landsberg, geboren 1975 in Ost-Berlin, hospitiert zunächst für ein Jahr in der Bühnenbildabteilung des Maxim Gorki Theaters im Modellbau und der Theaterplastik. Anschließende Bühnen- und Kostümbildassistenzen bei Kattrin Michel und Klemens Kühn führen sie zum Kunstfest Weimar, Kammertheater Neubrandenburg und ans Deutsche Theater, wo sie später als Ankleiderin arbeitet.

Sie studiert Kostümbild bei Prof. Florence von Gerkan und Prof. Martin Rupprecht an der Universität der Künste Berlin und ist Gast in der Bühnenbildklasse bei Prof. Hartmut Meyer. Während des Studiums assistiert sie weiter, unter anderem Maria Elena Amos als Bühnenbildassistentin an der Opéra national du Rhin, Strasbourg. Eigene Ausstattungen entstehen an der UdK Berlin für Schauspiel und Oper, sowie für die HFF Potsdam. Sie schließt das Studium mit Auszeichnung ab und arbeitet seitdem freiberuflich.

Im Studium entsteht eine enge Zusammenarbeit mit ihrer Dozentin Barbara Loreck(†). Gemeinsame Foto- und Videoarbeiten landsberg&loreck waren unter anderem zu sehen im videopark, Basel.   
In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Anne Lenk entstehen Produktionen am Residenztheater München, dem Thalia Theater Hamburg, am Theater Augsburg und am Deutschen Theater Berlin. Die Uraufführung von Franz Xaver Kroetz` Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind, wird zu den Mülheimer Theatertagen 2013 eingeladen. Die Uraufführung von Nis-Momme Stockmanns Phosphoros (Ruhrfestspiele Recklinghausen) war 2015 bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater zu sehen. 
Für die piloti storti, freie Theatergruppe von Darsteller:innen mit und ohne Beeinträchtigung unter der Leitung von Christine Vogt, entwirft sie seit 2005 regelmäßig die Ausstattung. 2016 beginnt ihre Zusammenarbeit mit den PAPILLONS. Im Ensemble, begründet von Christine Vogt, arbeiten demenziell Erkrankte und Künstler:innen aus den Bereichen Musik, Theater, Fotografie und Film zusammen. Das Musiktheater Herztöne war zum Performing Arts Festival Berlin 2019 eingeladen.